Christliche Werte brachten Bush den Sieg
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| Rocco Buttiglione |
Bushs zugkräftigstes Argument für dessen Wiederwahl zum US-Präsidenten waren die Ablehnung der Abtreibung und Homo-Ehe. 80% der amerikanischen Wählerinnen und Wähler bezeichneten eben jene "moralischen Werte" als das wichtigste Thema.
Die Wählerinnen und Wähler in elf Bundesstaaten haben in Referenden am Wahltag für ein ausdrückliches Verbot der Homo- Ehe gestimmt. (Darüber haben wir bereits berichtet.)
Nun meldete sich zur Wiederwahl von George W. Bush ein alter Bekannter zu Wort: Rocco Buttiglione, der mit seinen persönlichen, religiös motivierten Vorbehalten gegen Homosexualität ("Sünde") und Alleinerzieherinnen ("schlechte Mütter") als EU-Kommissar vom EU-Parlament abgelehnt wurde. Wie der österreichische "Standard" berichtet, begrüßt Buttiglione die Resultate des Referendums in den elf US-Staaten über die Ehe-Definition. Wörtlich meinte Buttiglione zum Ergebnis der US-Wahlen: "Das EU-Parlament hätte den US-Präsidenten (George W. Bush) abgewiesen, der sich gegen die Homo-Ehen ausgesprochen hat. Das amerikanische Volk teilt aber seine Meinung, wie die vorläufigen Ergebnisse der US-Wahl beweisen."
Bleibt zu wünschen, dass die Europäer weiterhin die Vernunft zur politischen Grundlage ihres Handelns machen und nicht den Glauben. Hier zeigt sich wieder, dass die Entscheidung des EU-Parlamentes Buttiglione als EU-Kommissar abzulehnen gut war.
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