Bundesmitgliederversammlung der LSU in Münster
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| Der neue Bundesvorstand der LSU |
| LSU |
Die Bundesmitgliederversammlung der LSU hat am Wochenende den Abgeordneten der Hamburger Bürgerschaft, Roland Heintze, zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Gleichzeitig hat die LSU ihr Programm für die Arbeit bis zur Bundestagswahl verabschiedet.
Bei der Neuwahl des gesamten Bundesvorstandes wurde Axel Hochrein in seinem Amt als stellvertretender Bundesvorsitzender bestätigt, Thomas Mehlkopf aus Essen wurde ebenfalls zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt. Mit den eindrucksvollen Wahlergebnissen von jeweils 97% der Stimmen, wurde auch das programmatische Vorgehen der LSU bis zur Bundestagswahl 2006 verabschiedet. „Die Union spricht in der Gesellschaftspolitik heute nicht mehr mit einer Stimme“, stellt Heintze fest. „Wir wollen dafür Sorge tragen, dass die modernen Kräfte sich bis zur Bundestagswahl 2006 durchsetzen. Das muss sich dann auch inhaltlich im Wahlprogramm der Union niederschlagen“, umreißt Heintze das Ziel.
Auch wenn sich für die Hamburger Initiative diesmal noch keine Mehrheit in den Unions-Ländern fand, war sie nach Ansicht der LSU ein Anzeichen für den an Fahrt zunehmenden Wandel innerhalb der Union. Dies bestätigt auch das schriftliche Grußwort der Vorsitzenden der CDU, Angela Merkel, die feststellt: „ Angesichts der heute anzutreffenden Vielfalt der Lebensentwürfe und Lebensstile der Menschen – insbesondere in den großen Städten – ist es für die politische Arbeit unverzichtbar geworden, diese Pluralität anzunehmen und ihr gerecht zu werden. Dazu trägt die LSU durch ihr Engagement bei. ...Die LSU ist gerne eingeladen, sich an diesen wichtigen Diskussionen über den Weg Deutschlands in die Zukunft zu beteiligen.“
„Unsere Partei muss noch schneller lernen, dass Ehe und Familie und eingetragene Lebenspartnerschaft auf gleichen Grundwerten beruhen. Wer versucht sie gegeneinander auszuspielen, zeigt sich unfähig für eine zukunftsfähige Familienpolitik“, stellt Heintze klar. Dieser Verantwortung muss sich die Union in den anstehenden Gesetzgebungsverfahren zum Thema Lebenspartnerschaft im Bundestag und Bundesrat stellen. Die LSU wird die richtige Entscheidung dabei innerhalb der Union sachlich und argumentativ bewerben und vertreten.
Mehr dazu auf der LSU-Homepage unter www.lsu-online.de
Die Redaktion von gay-web wünscht dem neuen Bundesvorstand der LSU viel Erfolg bei seiner bevorstehenden Arbeit.
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