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18.10.2004: Hamburger Initiative

Kein Chance für Hamburger Initiative

Bundesrat lehnt Initiative ab

Ole von Beust - Erster Bürgermeister von Hamburg
Ole von Beust - Erster Bürgermeister von Hamburg

Enttäuschend war das Ergebnis der Bundesratssitzung für die liberalen Kräfte innerhalb der CDU. Die Initiative Hamburgs für Verbesserungen bei der "Homoehe" wurde mit den Stimmen fast sämtlicher CDU regierten Länder abgelehnt. Die Hamburger Regierung wollte zumindest einige wichtige Punkte in dem Fragment Lebenspartnerschaften so gestalten, dass die wichtigsten Ungerechtigkeiten beseitigt werden. Allerdings waren die Vorschläge selbst etwas abwegig, da etwa zeitliche Sperrfristen für die Erlangung bestimmter Rechte vorgesehen waren.

LSU hofft auf Modernisierung

Trotz des Rückschlages hoffen die Vertreter der LSU (Lesben und Schwule in der Union) darauf, dass sich die CDU / CSU auch in Hinsicht von Homorechten weiterentwickelt. So sagte der gerade neu gewählte Bundesvorsitzende in seiner Antrittsrede „Wir wollen dafür Sorge tragen, dass die modernen Kräfte sich bis zur Bundestagswahl 2006 durchsetzen. Das muss sich dann auch inhaltlich im Wahlprogramm der Union niederschlagen“. Ein vorerst frommer Wunsch.

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Eingestellt von: Stefan Reck
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