Zum zweiten mal wird der deutsch-französisch-polnische Tolerantia-Preis an Persönlichkeiten und Projekte aus Deutschland, Frankreich und Polen verliehen
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| Tolerantiapreis |
Bereits zum zweiten Mal wird der von MANEO initiierte Tolerantia-Preis an Persönlichkeiten und Projekte aus Frankreich, Polen und Deutschland verliehen, die sich im Kampf gegen Homophobie und Hassgewalt verdient und für mehr Gleichberechtigung in den Ländern stark gemacht haben. Die diesjährige Verleihung des jährlich ausgelobten Preises findet am 3. November 2007 im Rahmen einer Feierstunde im Pariser Louvre statt.
In 2006 hatten die Projekte MANEO, der französische Verein SOS-Homophobie sowie die polnischen Organisationen Lambda, KPH und der Stiftung für Gleichberechtigung mit dem „Schwulen Weimarer Dreieck“ ein Netzwerk gegründet, dessen gemeinsame Ziele in dem trinationalen Tolerantia-Preis ein würdiges Symbol fanden. Ausgezeichnet wurden im Mai 2006 im Rahmen einer Benefiz-Veranstaltung im Beisein des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit, die Grünen-Politiker Volker Beck und Günther Dworek (Deutschland), der Begründer des Internationalen Tages gegen Homophobie, Dr. Louis-Georges Tin (Frankreich) und der Senator Kazimierz Kutz (Polen).
Die diesjährigen Preisträger, die bereits auf der MANEO-Werkstatt 2 im Mai 2007 in Berlin bekannt gegeben wurden, sind: Piotr Pacewicz, polnischer Bürgerrechtler und stellvertretender Chefredakteur der liberalen Tageszeitung "Gazety Wyborczej", das Theaterprojekt „Place de Mythos” aus Frankreich und die Gruppe „Menschenrechte und sexuelle Identität (MERSI)“ bei amnesty international aus Deutschland.
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