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04.09.2004: Obskure Schlussfolgerung

Kirchendogmatiker: Kein Homo-Gen

Die katholische Kirche disqualifiziert sich selbst

Kommentar von Wolfgang Keller:
In einem breit angelegtem Artikel unter der Überschrift "Die Kirche verkündet Gottes Plan für die Familie" berichtet die katholische "Tagespost" am 04. September 2004 über bedrängende Fragen rund um Ehe und Familie bei der 16. Internationalen Theologischen Sommerakademie im oberösterreichischen Aigen.

Dabei darf die folgende Äußerung des Dogmatikers Gerhard Wagner - Pfarrer von Windischgarsten - nicht untergehen:

Wagner sagte, es sei noch nie ein „Homo-Gen“ entdeckt worden, deshalb sei Homosexualität auch keine Variante der menschlichen Sexualität. Ihre Ursachen lägen in Verführung, desolaten Familienbeziehungen und anderen prägenden Umständen. „Ist Homosexualität nicht angeboren, wird sie auch heilbar sein, wenn auch nicht immer und überall“, so Wagner, der es als falsch bezeichnete, homosexuell geneigte Männer zu Priestern zu weihen.

Es wäre mir die Zeit zu schade, dies weiter zu kommentieren. Ich wollte nur darauf hinweisen. Ach ja, eine Frage hätte ich da noch: Ich hab' noch nie was von einem "Hetero-Gen" gehört. Ihr vielleicht?
Eingestellt von: Wolfgang Keller
Druckversion des Artikels (*PDF)

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