Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger begrüßte die Entscheidung.
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Sechs Monate nach den ersten Trauungen von schwulen und lesbischen Paaren in San Francisco hat der Oberste Gerichtshof des US-Bundesstaates Kalifornien die über 4000 Homo-Ehen für ungültig erklärt.
San Franciscos Bürgermeister Gavin Newsom habe seine Befugnisse weit überschritten, als er am 12. Februar die ersten Trauscheine an gleichgeschlechtliche Paare aushändigte, so das Urteil der sieben Richter.
Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger begrüßte die Entscheidung. Sein Sprecher erklärte nach Medienberichten, Schwarzenegger sei der Ansicht, dass in San Francisco die gesetzlichen Grenzen überschritten worden seien.
San Franciscos Bürgermeister Newsom bedauerte die Entscheidung. Es sei falsch und diskriminierend Zehntausenden Paaren in den USA das Recht auf Heirat zu verwehren, sagte Newsom am Donnerstag nach Bekanntgabe des Urteils. "Ich bin stolz auf die 4037 Paare aus 46 Bundesstaaten und acht Nationen, die nach San Francisco kamen, um sich hier das Ja-Wort zu geben."
Konservative Gruppen, die im Februar Klagen gegen die Stadt vorbrachten, priesen das Urteil der Richter. "Wir müssen uns an gesellschaftliche Regeln halten, die sich - wie unser traditionelles Eheverständnis - seit tausenden von Jahren bewährt haben", erklärte der Anwalt Douglas Lively.
Die Richter mussten in diesem Fall zunächst nur abwägen, ob der Bürgermeister mit dem Aushändigen der Ehezertifikate gegen die Gesetze verstieß. Nach dem Urteil vom Donnerstag geht der Streit um den Status der gleichgeschlechtlichen Ehen weiter. Mehrere Paaren haben bereits Klagen eingereicht - mit der Begründung, das Heiratsverbot für Homosexuelle sei verfassungswidrig.
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