In der Großstadt kein Problem?
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| Koordinierungsstelle Für Gleichgesclechtliche Lebenseisen |
Gerne wird behauptet, schwul oder lesbisch zu sein, sei heutzutage - zumindest in der Großstadt - kein großes Problem mehr. Trotzdem berichten gerade junge Lesben und Schwule immer wieder davon, wie schwer ihnen ihr Coming Out gefallen ist, wie schwierig das Gespräch mit den Eltern, Freunden oder Geschwistern war oder wie sehr sie ihr „Anderssein“ belastet.
Fast 80 % der in einer Münchner Studie befragten unter 25-jährigen Betroffenen kennen
zudem persönliche Erfahrungen mit Ausgrenzung, Benachteiligung oder Gewalt. Gerade im Jugendbereich ist „schwul“ immer noch eines der beliebtesten Schimpfwörter, was es für schwule und lesbische Jugendliche nicht leichter macht, allgemeine Angebote der Jugendarbeit, des Sports oder der Beratung zu nutzen.
Aber gerade die Angst davor, allein gelassen zu werden, Freunde zu verlieren und zu vereinsamen, ist für junge Menschen besonders schlimm.
Um den betroffenen Jugendlichen hier unter die Arme zu greifen, hat die Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen der Landeshauptstadt München in Zusammenarbeit mit der Lesbenberatungsstelle LeTRa, dem Jugendinformationszentrum JIZ und diversity, dem Dachverband der schwullesbischen Jugendgruppen in München, Informationsseiten gestaltet und diese in das Stadtportal muenchen.de eingestellt.
Zu finden sind hier Jugendgruppen, Coming Out Hilfen, Beratungsstellen, Sport- und
Freizeitangebote für schwule, lesbische oder transgender Jugendliche, aber natürlich auch für jede und jeden, der über den eigenen Tellerrand hinausschauen und sich für die Lebenswelten anderer interessieren mag.
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