Homo oder Nicht-Homo - das ist auch die Frage
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| Wohl dem, der Arbeit hat |
Kommentar von Wolfgang Keller: Erinnern wir uns an die "Rosa Listen", die einst geführt wurden, um angeblich uns Schwule vor Kriminellen zu schützen oder wenn's schon passiert war, dann um Verbrechen schneller aufklären zu können und deren Existenz von Polizei und Staat stets vehement bestritten wurden, oder auch an die letzte Volkszählung in unserer Republik, als ganze Bürgerinitiativen zum Boykott aufriefen, dann erscheint das alles als ein Pappenstiel im Vergleich zu "Hartz IV".
In den jetzt versandten 40-seitigen Anträgen interessiert alles, was auch nur ansatzweise für die Einschränkung der finanziellen Unterstützung wichtig sein könnte - auch die Frage nach der Partnerschaft. Und aufgemerkt: Verschweigen gibt's nicht, denn in diesem Fall droht sogar der Wegfall der - wenn überhaupt noch - gewährten Unterstützung. Natürlich nur, wenn's auffliegt. Und auch dafür ist gesorgt: Freuen wir uns heute schon auf die Hausbesuche der netten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundesanstalt für Arbeit.
Also lieber gleich alles richtig ausfüllen. Dann ist vielleicht sogar gewährleistet, dass ein homosexueller Mitarbeiter den Hausbesuch absolviert und schnüffelt.
Gleiche Pflichten - gleiche Rechte, so wollen wir das doch - oder etwa nicht?
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