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22.02.2010: Homosexualität und Sport

Gegen die letzte Bastion

Erstmals gibt es einen offiziellen Treffpunkt für Schwule und Lesben

Einen aktuellen männlichen Olympioniken, der sich zur Homosexualität bekennt, sucht man allerdings vergebens.
Brendan Burke hatte fest zugesagt, sein Besuch in Vancouver wäre ein Meilenstein für den olympischen Sport gewesen. Burke, ein begabter Eishockey-Torwart, aktiv für das Team der Universität Miami, bekannte sich im November 2009 zu seiner Homosexualität. Er ging in die Offensive, gab Interviews, er wollte die harte Oberfläche des Spitzensports einreißen. Sein Vater Brian Burke, Manager des amerikanischen Eishockey-Nationalteams, berüchtigt als kompromissloser Macho, stand bedingungslos hinter ihm. Brendan Burke löste eine Debatte aus, er wuchs über Nacht zu einem Vorbild, erhielt Briefe von Jugendlichen, die seinem Weg folgen wollten. Burke wollte nun auch in Vancouver, seinem Geburtsort, für Toleranz werben. Eine Chance erhielt er nicht. Vor zwei Wochen starb er bei einem Autounfall in Indiana. Er wurde 21 Jahre alt.

Eingestellt von: Jibben Grossmann
Druckversion des Artikels (*PDF)

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