Beste Laune rund 1500 BesucherInnen
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Dass die Zahl „13“ auch eine Glückszahl sein kann, bewies in der Nacht des 30. Januar 2010 der 13. Wiener Regenbogenball, der als bisher erfolgreichster über die Bühne ging: Schon am Vortag war der Ball ausverkauft.
Und so tanzten und amüsierten sich zwar dicht gedrängt, aber bei bester Laune rund 1500 BesucherInnen im prächtigen Ambiente und in der festlichen Kulisse des Parkhotels Schönbrunn und machten den Ball einmal mehr zum lesbisch-schwulen und Transgender-Höhepunkt der Ballsaison.
Auch politische und andere Prominenz war wieder stark vertreten – u. a. gaben sich die Ehre: die grüne Europa-Abgeordnete Ulrike Lunacek, die Nationalratsabgeordneten Laura Rudas und Christine Lapp (SPÖ), Eva Glawischnig-Piesczek und Albert Steinhauser (Grüne) sowie die Wiener Stadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ), Wiens grüne Klubobfrau Maria Vassilakou, Life-Ball-Gründer Gery Keszler und Jazz-Gitti, wobei die meisten bereits zu langjährigen Stammgästen des Balls zu zählen sind.
Das umfangreiche Programm auf den insgesamt fünf Bühnen bzw. Tanzflächen ließ keine Langeweile aufkommen, und so wollten zahlreiche Gäste selbst nach dem letzten Walzer um 5 Uhr morgens noch nicht nach Hause gehen. Nach einer schwungvollen Eröffnung durch das Eröffnungskomitee ließ die lesbisch-schwule Tanzformation Les Schuh Schuh sprichwörtlich die Sonne aufgehen – ihr Programm umfasste Musik zu den verschiedensten Wetterlagen. Lucy McEvil führte auf der Hauptbühne routiniert durch das Programm.
Kurz vor Mitternacht wurde es noch einmal richtig heiß: Die österreichischen StaatsmeisterInnen der Rock’n’Roll-Akrobatik, rock’n’vision, zeigten ihr Können und luden die Ballgäste auch gleich zum Mittanzen ein. Wer bei dieser Darbietung auf den Geschmack gekommen ist, kann die Gruppe über Ihre Homepage www.rocknvision.at kontaktieren – die TänzerInnen bieten im März, April und Mai Kurse in Boogie Woogie und Rock’n’Roll-Akrobatik speziell für gleichgeschlechtliche Paare an.
Nach soviel schwungvoller Musik wurde die mitternächtliche Publikumsquadrille, gekonnt geführt von Tanzmeister Wolfgang Stanek, fast schon zur Erholungsrunde. Doch die tanzfreudigen Gäste wollten einfach nicht aufhören zu tanzen und freuten sich über das Billy Rubin Trio, das um 1 Uhr früh mit schwungvoller Musik aus dem Chicago der 1930er Jahre den perfekten Sound zum Mittanzen lieferte.
In den anderen Sälen gab es parallel Unterhaltung für alle Geschmäcker: Tanzmusik mit der Gruppe Desert Wind im Wintergarten, großes Musical mit Ro & Co in der Sissy-Bar und modernere Rhythmen mit der stets prall gefüllten Sold Gold Disco – powered by Why Not – im Keller des Parkhotels Schönbrunn.
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