Keine Doppelfeiern in NRW Hauptstadt
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| Oberbürgermeister Joachim Erwin |
Wie die CSD-Organisation von Düsseldorf verlautbaren lies, ging nun nach vier Monaten ein Katz und Maus Spiel zu Ende. Der CSD in Düsseldorf soll nicht stattfinden, weil die Stadt angeblich keine Doppelveranstaltungen genehmigen kann. Der letzte CSD fand gleichzeitig mit dem Japanfest statt, was keinerlei Probleme darstellte. Für 2005 soll das nicht mehr möglich sein. Da ist in einem Fall ein Bücherbummel auf der Kö einfach wichtiger als die eine Veranstaltung für Rechte von Minderheiten in der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen.
Wie Hohn liest sich in diesem Zusammenhang die Email, die OB Erwin kurz vor der Wahl an gay-web schickte. Dort heißt es: "Dies bietet mir die Gelegenheit der Klarstellung, dass mir Toleranz in Düsseldorf ein sehr wichtiges Anliegen ist. [...] Ich setze mich aktiv für Düsseldorf als eine weltoffene Stadt ein, in der sich jeder Bürger wohlfühlen soll. Das gilt natürlich auch für Schwule und Lesben.".
Fragt sich nur, was Weltoffen für Herrn Erwin bedeutet. Man kann nur hoffen, dass der CSD in Düsseldorf im Jahr 2005 nicht nur stattfindet sondern auch ein echter Erfolg wird. Verhindern kann Herr Erwin nicht, dass es politische Demonstrationen in Düsseldorf gibt und das wird er auch wissen. Es bleibt ein sehr fader Beigeschmack, wenn ein Politiker nur um schwullesbische Stimmen für seine Wiederwahl nicht zu gefährden etwas darzustellen versucht, was offensichtlich nicht der Fall ist.
Weitere Infos zu diesem Thema:
Umfrage und Artikel in der RP
http://www.rp-online.de/public/article/dtoday/news/aktuell/68542
CSD Infos auf duesseldorf.gay-web.de
http://duesseldorf.gay-web.de/csd/
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